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Opening Night: Alan Cumming & Michelle Williams in Cabaret

Shia La Beouf sah gestern abend in einer Vorstellung von „Cabaret“ nicht mehr durch und wähnte sich als Hauptdarsteller der Show. Am Ende musste ihn die Polizei über die Sachlage aufklären. Kann ja mal vorkommen, wenn die Darsteller so cabaretmäßig rumlatschen im Zuschauerraum.

Anlass, dieses hübsche Premierenvideo auszugraben und noch mal in „I LOVE Alan Cumming„-Gefühlen zu schwelgen… Hach. (Michelle Williams sieht in der Show übrigens viel, viel besser aus als in ihren Interviewschnipseln.)

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Kaffee, auch Eiskaffee, egal welcher Größe: 1 Dollar. Wifi gratis. Ebenso die Menschen, die ansonsten in Manhattan, New York nur noch selten zu sehen sind: Also Feuerwehrleute auf Mittagspause, Lehrer vor der Schlacht, zerstreute Privatgelehrte, emotional Lädierte, Schauspieler vor dem Durchbruch, Musiker nach der Mugge, Suchtkranke, Lebenskünstler, Bauarbeiter, U-Bahn-Fahrer, Hundesitterinnen, Putzkräfte, Finanzbeamte, Großfamilien, kurz, alle Leute, die mit Generation Flip-Flop nichts am Hut und ohnehin kein Geld für die Chichi-Läden haben. Man muss es so sagen wie es ist: Nur im Goldenen M (das hier noch so aussieht wie vor 20 Jahren) kann man im Jahr 2014 New York, seine Menschen und ihren typischen New Yorker Witz noch echt und unverfälscht erleben. (Das ich das mal schreiben muss.) Hingehen. Ganz ernst gemeint.

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Brooklyn: Barge Music

Einen der schönsten Musikorte in New York liegt in Brooklyn, genauer gesagt direkt unterhalb der Brooklyn Bridge. Barge Music ist seit vielen, vielen Jahren ein schwimmender Konzertsaal mit Ausblick. Nein, das ist keine Tapete, das ist wirklich die Skyline von New York.

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Tickets kann man sehr einfach über die Webseite buchen. Für New Yorker Verhältnisse sind die Karten erschwinglich, man kann sie direkt vor Ort abholen, was sehr einfach funktioniert, denn auf dem gebuchten Platz liegt dann ein Programmheft mit dem Namen. Die Musiker jedenfalls sind erste Liga und dennoch voller Leidenschaft, so dass selbst ein vergleichsweise schlicht anmutender Programmmix aus Mozart, Beethoven und Brahms zur Sensation wird.

Auch sonst hat das Viertel rund um die Brooklyn Bridge einiges zu bieten. Vom zum hippen DUMBO (Down Under the Manhattan Bridge Overpass), dem nicht mehr so neuen In-Viertel in Brooklyn, das inzwischen auch in Hollywoodkomödien verewigt wurde, bis zum noblen Brooklyn Heights gibt es für Touristen viel zu entdecken. Leider sind die Preise auch entsprechend touristisch: Für ein Hot Dog unterhalb der Brooklyn Bridge werden vier Dollar fällig. Dafür lässt es sich dort herrlich flanieren: Und wer der grassierenden Seuche “Ich hänge ein Schloss an jede Brücke” verfallen ist, kann sich hier ebenfalls ausleben.

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Wenn das Konzert dann vorbei ist, gibt es um so mehr zu sehen: Die Skyline von Manhattan und das Zusammenspiel von beleuchteter Brooklyn und Manhattan Bridge sind ein echtes Spektakel – kostenlos und unbezahlbar.

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Wie kommt man hin? Subway A oder C bis Highstreet Station. Ausgang Fulton Street und dann drei Blocks Richtung Wasser laufen. Oder von Manhattan aus zu Fuß über die Brooklyn Bridge.

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Downtown Manhattan: St. Peter’s

St. Peter’s ist die älteste katholische Gemeinde New Yorks. Traurige Berühmtheit erlangte sie am 9. September 2001. Hier wurde der erste Tote des Tages aufgebahrt, der als 9/11 in die Geschichte eingegangen ist. Der Priester Mychal Judge war Seelsorger bei der New Yorker Feuerwehr und starb durch einen Herzinfarkt.

Leider ist die Kirche in der Regel nur zu den Gottesdiensten geöffnet: Wobei das bei einer katholischen Kirche ja doch sehr regelmäßig ist. Die Fensterbilder jedenfalls sind sehr sehenswert.

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