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Brooklyn: Barge Music

Einen der schönsten Musikorte in New York liegt in Brooklyn, genauer gesagt direkt unterhalb der Brooklyn Bridge. Barge Music ist seit vielen, vielen Jahren ein schwimmender Konzertsaal mit Ausblick. Nein, das ist keine Tapete, das ist wirklich die Skyline von New York.

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Tickets kann man sehr einfach über die Webseite buchen. Für New Yorker Verhältnisse sind die Karten erschwinglich, man kann sie direkt vor Ort abholen, was sehr einfach funktioniert, denn auf dem gebuchten Platz liegt dann ein Programmheft mit dem Namen. Die Musiker jedenfalls sind erste Liga und dennoch voller Leidenschaft, so dass selbst ein vergleichsweise schlicht anmutender Programmmix aus Mozart, Beethoven und Brahms zur Sensation wird.

Auch sonst hat das Viertel rund um die Brooklyn Bridge einiges zu bieten. Vom zum hippen DUMBO (Down Under the Manhattan Bridge Overpass), dem nicht mehr so neuen In-Viertel in Brooklyn, das inzwischen auch in Hollywoodkomödien verewigt wurde, bis zum noblen Brooklyn Heights gibt es für Touristen viel zu entdecken. Leider sind die Preise auch entsprechend touristisch: Für ein Hot Dog unterhalb der Brooklyn Bridge werden vier Dollar fällig. Dafür lässt es sich dort herrlich flanieren: Und wer der grassierenden Seuche “Ich hänge ein Schloss an jede Brücke” verfallen ist, kann sich hier ebenfalls ausleben.

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Wenn das Konzert dann vorbei ist, gibt es um so mehr zu sehen: Die Skyline von Manhattan und das Zusammenspiel von beleuchteter Brooklyn und Manhattan Bridge sind ein echtes Spektakel – kostenlos und unbezahlbar.

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Wie kommt man hin? Subway A oder C bis Highstreet Station. Ausgang Fulton Street und dann drei Blocks Richtung Wasser laufen. Oder von Manhattan aus zu Fuß über die Brooklyn Bridge.

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Brooklyn Botanical Garden

Der Brooklyn Botanical Garden liegt vergleichsweise verkehrsgünstig in der Nähe mehrerer U-Bahn-Stationen und direkt am Brooklyn Museum. Deshalb nutzte ich den Samstagvormittag für einen kurzen Besuch: Am Samstag von 10 bis 12 Uhr ist der Eintritt frei, ebenso am gesamten Dienstag.

Normalerweise kostet der Eintritt 10 Dollar: Was ich persönlich ein bisschen zu viel finde in Anbetracht der überschaubaren Größe. Außerdem gilt auch hier der neue New Yorker Grundsatz: Verboten ist alles. Punkt. So gibt es keine Bänke (in einem Park!), man darf Essen nur an einer dafür vorgeschriebenen Stelle konsumieren, selbstredend nichts Mitgebrachtes, weshalb sich mit den 10-Dollar-Sandwiches auch der Gratis-Tag gerade für Familien zu einem teuren Vergnügen entwickelt.

Wer Pflanzen liebt, kann ein, zwei Stunden hier flanieren. Der Lehraspekt des Parks kann mit Sicherheit noch ausgebaut werden. Aktuell sind größere Bauarbeiten im Gange, vielleicht überarbeitet man in diesem Zusammenhang dann auch gleich das Gesamtkonzept.

Aber die Blumen, die sind sehr schön.

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Downtown Brooklyn

Die Mittelschicht hat in Brooklyn schon lange zum neuen Manhattan erklärt. Manche Ecken von Brooklyn sind inzwischen so teuer, dass die Kreativen und Jungen längst weitergezogen sind, vor allem nach Queens. Downtown Brooklyn ist voller klassischer amerikanischer Geschäfte und Kaufhäuser. Dazwischen gibt es aber auch (immer noch) jede Menge Kunst. Und vor allem: Ganz normale Leute.

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Von Coney Island nach Brighton Beach

Zwar reden die New Yorker immer noch davon, dass der „Sommer bald kommt“, baden jedenfalls gehen scheinbar nur Europäer, denn die Strände sind leer bis auf ein paar furchtlose Russen, die am Brighton Beach in Brooklyn ihr New Yorker Hauptquartier haben.

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Auch wer keine Lust auf ein Bad hat, kann auf einem Spaziergang von Coney Island nach Brighton Beach sein Vergnügen haben: Der Broadwalk lädt zum Flanieren, Radfahren, Wurstessen ein.

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Wer will, kann mit dem Wonderwheel alte Rummelglückseligkeit erleben.

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Und Nathan’s ist zwar vollkommen überteuert, aber einfach Kult. Es gibt den Originalstandort gleich an der U-Bahn (Foto unten) und eine Bude direkt am Broadwalk, unmittelbar am Anfang des Rummelplatzes.

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Wie kommt man hin: Mit dem F-Train bis Coney Island, Endstation, dann durch den Rummel auf den Broadwalk und nach links Richtung Brighton Beach. Oder mit dem Q-Train (und noch ein paar anderen Optionen) bis Brighton Beach und dann nach Coney Island laufen.

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