Archiv der Kategorie: Speis & Trank

9. November: Teller Schwarz-Rot-Gold

schwarz-rot-gold

Der angeheiratete Urberliner (West) serviert zum Mauerfall schwarzen Reis, Tomatensauce und gefüllte Paprika mit Joghurtsauce. Dann erinnern sich alle, was sie am 9. November gemacht haben. (Die meisten am Tisch haben das Jahrhundertereignis verschlafen.)

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Kassel: Kunst an der Wand und auf dem Teller

Kassel

Natürlich ist es Kunst, die uns diesmal nach Kassel verschlagen hat: Mein Patenkind zeigt auf der Jahresausstellung der Kunsthochschule Kassel seine Arbeiten, das wollen wir natürlich sehen.

Kassel documenta-HalleKassel documenta-HalleKassel documenta-HalleKassel documenta-Halle

Die Ausstellung findet in der documenta-Halle statt – wie der Name schon sagt, wird hier zur documenta internationale Kunst präsentiert. Dazwischen dürfen auch Firmen hier ihre Firmenfeste abhalten.

Kassel documenta-Halle

Ermattet von so viel intellektueller Anstrengung kehren wir im besten chinesischen Lokal ein, in dem ich in Deutschland je gegessen habe. (Und da ich schon einige Male mehrere Monate in China war, erlaube ich mir über chinesische Auslandsküche ein Urteil.) Seltsamerweise heißt es Kyoto, die Speisen sind jedoch definitiv chinesisch, der Koch und die Inhaberin auch, und das Ambiente ist im Stil von Shanghai der 30er Jahre gehalten. Hier lohnt sich selbst eine Reiseunterbrechung, denn das Lokal liegt nicht weit von Kassel-Wilhelmshöhe und damit auf der ICE-Strecke Berlin-Frankfurt/Main. Achtung: Nicht verwechseln mit dem Imbisslokal Kyoto Grill, das gleich um die Ecke liegt. Kontakt: Kirchweg 50, 34119 Kassel, Telefon 0561 81665509.

Kassel Restaurant Kyoto Noodles and SoupKassel Restaurant Kyoto Noodles and Soup

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London: China Town

Jetzt kann ich zu Hause erzählen, ich war in China. Das meinte meine Mutter, als wir die ersten Vorboten von China Town entdeckt hatten.

London China TownLondon China TownLondon China Town

Das Viertel rund um die Gerrard Street wird aggressiv vermarket – offenbar auch in der alten Heimat, denn die Dichte der chinesischen Reisegruppen ist schier unglaublich. Und auch der Eifer, mit der sie vor den Restaurants auf ihre Takeaways warten. (Als hätten sie jahrelang kein chinesisches Essen gesehen.) Denn drinnen – Londoner Platzverhältnisse – ist schlicht nicht genug Raum, um alle Gruppen unterzubringen.

London China TownLondon China TownLondon China TownLondon China TownLondon China TownLondon China TownLondon China TownLondon China Town

Damit die Hipster diesem Touristenspektakel noch was abgewinnen können, haben sich die Geschäftsleute hier einen neuen Trend einfallen lassen: Nämlich Cocktail-Bars. Und weil da nicht jeder Hans und Franz reinspazieren soll, um das schöne Hipster-Erlebnis zum chinesischen Ballermann zu machen, ist der Zutritt ganz exklusiv. Die Adressen lauten dann zum Beispiel “Jadetür in der Gerrard Street”, und dass die unscheinbare Haustür neben einem Restaurant woanders hin als in die Lager desselben führen, ahnt man nur daran, dass ein chinesischer “Man in Black” mit Headset am Eingang steht.

Meine Freundin S. und ich haben die Bar Opium probiert, die sich im Stil “Shanghai der 30er Jahre” präsentiert. Nach einem steilen Aufstieg erlebt man eine Cocktailstunde der Extra-Klasse. (Geldbeutel auffüllen vorher.)

London China Town Opium Bar

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London: Portobello Market, Notting Hill

Jeden Samstag ist Markt in Notting Hill, London. Dort, wo normalerweise die Upperclass der Boheme sich in britischer Contenance übt, marschieren einmal die Woche die Reisegruppen in Mannschaftsstärke die Portobello Road hinunter.

London Notting HillLondon Notting Hill Portobello Market

Zu kaufen gibt es allerhand Hübsches, Buntes, Kreatives – wobei für geübte Marktbesucherinnen mit Dawanda-Konto der Hab-ich-noch-nie-gesehen-Faktor eher niedrig ist.

London Notting Hill Portobello MarketLondon Notting Hill Portobello MarketLondon Notting Hill Portobello MarketLondon Notting Hill Portobello MarketLondon Notting Hill Portobello MarketLondon Notting Hill Portobello MarketLondon Notting Hill Portobello Market

Wirklich überrascht hat uns der “Berlin Döner” Stand – Kreuzberg macht Berlin weltweit bekannt, oder so. Da das Kind erst vor ein paar Wochen in der Schule einen Vortrag über die Berliner Erfindung des Döners mit Salat im Brot referiert hatte, gab es mit den beiden Herren viel zu schwatzen. Zum Beispiel über Kadir Nurman, der als Erfinder von Döner made in Berlin gilt.

London Notting Hill Portobello MarketLondon Notting Hill Portobello Market

Ansonsten gibt es allerhand Hipster-Cafés und die dazugehörigen Hipster.

London Notting Hill Portobello MarketLondon Notting Hill Portobello Market

In den Nebenstraßen kann man in Antiquitäten (Mauerpark-Style) wühlen oder den Händlern beim Menschengucken zuschauen.

London Notting Hill Portobello MarketLondon Notting Hill Portobello MarketLondon Notting Hill Portobello MarketLondon Notting Hill Portobello MarketLondon Notting Hill Portobello Market

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