Archiv der Kategorie: New York

New York: Unsere High Line ist Weltklasse

New York High Line

Wie ich dem aktuellen Spiegel entnehme, kriegt man sich in New York gerade nicht mehr ein vor lauter Freude über die Eröffnung des letzten Bauabschnitts an der High Line.

„If the newest, last stretch of the High Line doesn’t make you fall in love with New York all over again, I really don’t know what to say“, jubelt die New York Times.

Auch die Politiker sind laut Spiegel im Rausch. „Früher haben die Leute gesagt: ‚Wenn du nach New York fährst, musst du dir das Empire State Building anschauen'“, sagt (Senator Charles) Schumer. „Heute sagen sie: ‚Wenn du nach New York fährst, musst du über die High Line laufen.'“ Na ja, der Herr wirbt für seine Arbeit mit dem Spruch „Contact Chuck“ und befasst sich ansonsten mit solch illustren Themen wie der Registrierung von Atemwegserkrankungen. Da ist die High Line schon eine schöne Gelegenheit, sich mit Weltbedeutung ins TV-Bild zu setzen.

Auf jeden Fall für manche ein guter Grund, doch mal wieder in New York vorbeizuschauen.

Getaggt mit , , , ,

Alan Cumming turns up the volume

Getaggt mit ,

Opening Night: Alan Cumming & Michelle Williams in Cabaret

Shia La Beouf sah gestern abend in einer Vorstellung von „Cabaret“ nicht mehr durch und wähnte sich als Hauptdarsteller der Show. Am Ende musste ihn die Polizei über die Sachlage aufklären. Kann ja mal vorkommen, wenn die Darsteller so cabaretmäßig rumlatschen im Zuschauerraum.

Anlass, dieses hübsche Premierenvideo auszugraben und noch mal in „I LOVE Alan Cumming„-Gefühlen zu schwelgen… Hach. (Michelle Williams sieht in der Show übrigens viel, viel besser aus als in ihren Interviewschnipseln.)

Getaggt mit , , , , ,

This Blog was brought to you by …

P6070040

Kaffee, auch Eiskaffee, egal welcher Größe: 1 Dollar. Wifi gratis. Ebenso die Menschen, die ansonsten in Manhattan, New York nur noch selten zu sehen sind: Also Feuerwehrleute auf Mittagspause, Lehrer vor der Schlacht, zerstreute Privatgelehrte, emotional Lädierte, Schauspieler vor dem Durchbruch, Musiker nach der Mugge, Suchtkranke, Lebenskünstler, Bauarbeiter, U-Bahn-Fahrer, Hundesitterinnen, Putzkräfte, Finanzbeamte, Großfamilien, kurz, alle Leute, die mit Generation Flip-Flop nichts am Hut und ohnehin kein Geld für die Chichi-Läden haben. Man muss es so sagen wie es ist: Nur im Goldenen M (das hier noch so aussieht wie vor 20 Jahren) kann man im Jahr 2014 New York, seine Menschen und ihren typischen New Yorker Witz noch echt und unverfälscht erleben. (Das ich das mal schreiben muss.) Hingehen. Ganz ernst gemeint.

Getaggt mit , , , ,
%d Bloggern gefällt das: