Archiv der Kategorie: Kiez

Frühling in Berlin: Ausflugsziel Tulipan, Britz

Tulpen, St. Matthias, Berlin

Zeit für einen Ausflug nach Britz: Am 22. April 2015 eröffnet die diesjährige Tulipan, die Tulpenparade im Britzer Garten.

Tulpen, St. Matthias, Berlin

Mit Tulpen geschmückt ist auch der Kirchgarten von St. Matthias am Winterfeldtplatz in Berlin-Schöneberg. Der Kiez steht verzückt davor und versucht, das Farbenmeer irgendwie aufs Handy zu bannen. Hach, Frühling …

Tulpen, St. Matthias, BerlinTulpen, St. Matthias, BerlinTulpen, St. Matthias, BerlinTulpen, St. Matthias, Berlin

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Berliner Augenblicke: Gärten der Welt

Berlin Gärten der Welt Orientalischer Garten

Ein schönes Ausflugsziel in Berlin sind die Gärten der Welt in Marzahn, auch nach mehrfachem Besuch immer wieder die Reise wert. Für den Preis eines Einzelfahrscheins und aktuell 5 Euro Eintritt kann man einen Kurztrip in den Orient erleben, in Japan die Kirschblüte und in Bali Hausgötter bestaunen – und in China auf einen Tee einkehren. Passend liegen die Gärten auch in der Nähe eines Shoppingtempels namens Eastgate in Berlin-Marzahn.

Berlin Marzahn Eastgate

Der chinesische Garten ist der größte seiner Art in Europa und wurde von chinesischen Gartenexperten geplant und angelegt. Das chinesische Teehaus auf der Anlage ist in chinesischem Besitz, bei Voranmeldung kann man eine chinesische Teezeremonie erleben. Ansonsten muss es die chinesische Instantnudelsuppe tun, die hier ebenfalls feilgeboten wird. Oder man nimmt sich ganz wie in China die eigene Thermoskanne mit. Das Ambiente jedenfalls lässt einen schnell vergessen, dass man sich immer noch in Berlin befindet.

Berlin Gärten der Welt Chinesischer GartenBerlin Gärten der Welt Chinesischer GartenBerlin Gärten der Welt Chinesischer GartenBerlin Gärten der Welt Chinesischer Garten

Der kleine balinesische Garten wird die Liebhaber tropischer Hitze entzücken. Passend zur Pflanzenwelt Balis handelt es sich dabei um ein geschlossenes Ensemble, in dem sich sowohl die Hausgötter als auch die Orchideen an ihrer gewohnten Temperatur erfreuen dürfen. Geöffnet nur in der Saison, die im April beginnt. Wochentags ab 12 Uhr, am Wochenende mit Beginn der Parköffnung 9 Uhr.

Berlin Gärten der Welt Bali GartenBerlin Gärten der Welt Bali Garten

Der japanische Garten stand am Ostermontag, dem Tag meines Besuchs, schon ganz in der Erwartung des Kirschblütenfestes. Jetzt ist die beste Zeit für alle, die sich an der rosa Pracht in den Gärten der Welt erfreuen wollen.

Berlin Gärten der Welt japansicher GartenBerlin Gärten der Welt japanischer GartenBerlin Gärten der Welt japanischer Garten

Die Gärten Asiens sind alle so angelegt, dass man viel über Kultur und Lebensweise des jeweiligen Landes erfährt, das gilt auch für den koreanischen Garten, der ein Geschenk der Stadt Seoul an Berlin war und von Experten aus Korea geplant und angelegt wurde.

Berlin Gärten der Welt koreanischer GartenBerlin Gärten der Welt koreanischer GartenBerlin Gärten der Welt koreanischer Garten

Der orientalische Garten, angelegt wie der Garten einer Moschee, vermittelt ein Gefühl dafür, wie Klima und Gartenbau miteinander korrespondieren.

Berlin Gärten der Welt orientalischer Garten

Der jüngste Zuwachs in der Gartenfamilie der Gärten der Welt ist ein christlicher Garten, der mit Zitaten aus der Bibel den klösterlichen Kreuzgang neu interpretiert. Ein passender Ort für einen Ostermontagsspaziergang.

Berlin Gärten der Welt christlicher GartenBerlin Gärten der Welt christlicher Garten

Da die Gärten der Welt inzwischen auch ein beliebtes Ziel für Reisegruppen sind, empfiehlt sich insbesondere am Wochenende, den Wecker etwas früher zu stellen, um einen unverstellten Blick auf die Gartenlandschaft genießen zu können. Wie im Britzer Garten kann man jedoch auch einfach zum Picknicken oder zum Sonnenbaden hierherkommen: Sitz- und Liegemöbel stehen in ausreichender Zahl zur Verfügung. (Nur war es dafür am Ostermontag noch zu kalt.)

Berlin Gärten der Welt

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Berliner Augenblicke: Frühling, Britzer Garten

Britzer Garten Tulpen

Berlin ist entgegen landläufiger Annahmen von hier nicht Lebenden eine ziemlich grüne Stadt. Es gibt nur wenige Kieze, bei denen man länger zu Grünanlagen oder Parks laufen muss. Wer den Frühling in aller Farbenpracht erleben will, braucht in Berlin deshalb nicht unbedingt einen eigenen Garten – selbst wer gern in der Erde wühlt, findet sein passendes Mitgärtnerangebot. Weil ich aber von Blumen und Natur lieber Fotos mache, als mich mit Unkraut und Gewürm herumzuschlagen, liebe ich die Parks und Gärten von GrünBerlin. Dass der Britzer Garten rein formal zum Bezirk Neukölln gehört, ist Teil der vielen Überraschungen, die dieses Stück Grün mitten in Berlin für die geneigte Besucherin bereit hält.

Britzer Garten BirkenBritzer Garten Apfelblüte

Überraschend ist auch der Besucherandrang jetzt im Frühling: An einem Mittwoch 9 Uhr morgens, pünktlich zur Kassenöffnungszeit (Eintritt 2 Euro), stürmten schon ganze Kegelvereine den Park. Auf 90 Hektar verteilen sich Morgensportler und Wandertagsgruppen allerdings so schnell, dass man zeitweilig das Gefühl hat, die Natur ganz für sich allein zu haben.

Britzer Garten ZierkirscheBritzer Garten

Ein wenig Zeit sollte man mitbringen, um das ehemalige BUGA-Gelände in Ruhe zu erkunden. Erschöpfungszustände braucht dabei niemand zu fürchten: Überall finden sich Bänke, Gartenstühle und sogar Sonnenliegen. Mit etwas Glück ergattert man vielleicht auch einen der Picknicktische mit Panoramablick auf die Blütenpracht. Bei solchen Anblicken war mir jedoch nicht nach Sitzen zumute: Bei diesem Postkartenwetter ging viel mehr irgendwann der Akku in die Knie.

Britzer Garten KirschblüteBritzer Garten Kirschblüte

Derzeit blühen neben den Kirsch- und Apfelbäumen vor allem die Narzissen. Die Tulpenschau Tulipan, ein Jahreshighlight im Britzer Garten hingegen lässt wohl noch eine Woche oder zwei auf sich warten. Guter Grund für ein baldiges Wiedersehen mit Britz.

Britzer Garten NarzissenBritzer Garten

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Berliner Augenblicke: Schnee, Schnee, Schnee

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Während auf Twitter schon alle Welt über den Schnee stöhnte, staunte ich am Sonntag noch über verschneite Motorhauben in Berlin – in Schöneberg strahlte der Himmel blau, getrübt von keinerlei Schneewolken. Flockenalarm? Nur in der Floskelwolke der Abendnachrichten. Und dann wachte ich am Montag in einer Schneelandschaft auf …

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Ich bin nicht allein unvorbereitet auf solche Schneemassen, wie ich auf meinem Weg zum Gleisdreieck sehe. Gerade war doch noch Sommer. Gefühlt.

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Nein, das ist nicht Russland. Vor ein paar Wochen sah es hier noch so aus.

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Ein einsamer Langläufer spurte durch den Neuschnee. Ansonsten war es bemerkenswert leer im Park, bis auf ein paar Leute mit Kameras.

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Weihnachten 15 Grad und Nieselregen, Silvester Schnee soweit das Auge reicht. Schade, dass der Schnee nicht an Neujahr gekommen ist, um über dem zu erwartenden Müll gleich mal den Schneemantel auszubreiten. Im Baumarkt am Ausgang des Gleisdreiecks stehen jedenfalls die Zeichen auf einen langen Winter: Es gibt eine große Auswahl an Schlitten. Und ein Sonderangebot Anzündeholz für den dort ebenfalls zu erwerbenden Kamin.

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