Friedrichstadtpalast: Silbereisen in Las Vegas

Foto: Robert Grischek

Das Schlaubergerkind hat einen sehr eklektischen Unterhaltungsgeschmack. Lady Gaga ist genauso beliebt wie die Zauberflöte oder Stefan Raab. Als das Kind noch klein war, wurde samstags immer gewürfelt, wer mit ihm Florian Silbereisen anschauen muss (von Oma hat dieses Kind das nicht!). Da alte Liebe rostfrei ist, landete ich mit Kind und Kegel in der neuen Show im Friedrichstadtpalast. Die heißt “WYLD” – wobei schon der Titel alles über diese Show aussagt. Florian Silbereisen schwingt sich am Trapez durchs Zirkuszelt oder “Wetten, dass …?” in Las Vegas.

Thierry Mugler hat die Show mit dem ächzenden Namen erdacht. Der Mann, der mir bislang nur aus dem Duty Free Shop und auch dort nur optisch bekannt war, stellte seinem Namen ein “Manfred” voran und klügelte für den angestrebten neuen Kassenschlager im Friedrichstadtpalast eine reichlich wirre Story aus. Im Mittelpunkt: Eine Frau in gelben Gummistiefeln, die auf der Fernsehturmkugel lebt und sich aus unerfindlichen (und auch nicht gezeigten) Gründen in einen BMX-Fahrer verliebt. Außerirdische, Pharaonen und Pudel kommen auch noch vor. Dazu ein Hausmeister, der Witzchen auf Siebtklässlerniveau macht. Weshalb der Initiator meiner Anwesenheit die Show auch sehr genossen hat.

Liebe geschätzte Berlin-BesucherInnen – sparen Sie sich ihr Eintrittsgeld und schalten Sie im Hotel das Frühlingsfest der Volksmusik ein. Sie werden sich dabei deutlich besser unterhalten.

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