Landpartie: Brandenburg an der Havel

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Denn das Gute liegt so nah: Wahre Worte über Brandenburg an der Havel. Nur eine Stunde mit der Bahn vom Berliner Hauptbahnhof an der Strecke nach Magdeburg liegt diese über 1000 Jahre alte Stadt, die dem Land Brandenburg den Namen gab.

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Die Stadt ist von Wasser durchzogen, von Wasser umgeben, vom Wasser bestimmt: Kein Wunder, dass Wassersport hier Volkssport ist. Auch mit dem Fahrrad findet man hier den Himmel auf Erden dank zahlloser ausgebauter Radwege. Als Etappenort für Radwanderer ist die Stadt inzwischen so beliebt, dass es am Wochenende schwierig werden kann, ein Bett zu finden.

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Die Stadtverwaltung weiß zum Glück um die ökonomische Bedeutung des Gelegenheitsbesuchers und kennt die Tricks, um aus diesen Immerwiederkehrer zu machen. Ein perfektes Leitsystem durchzieht die gesamte Innenstadt, die historisch bedingt aus drei Teilen besteht (Neustadt, Altstadt, Dominsel).

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Dem frisch sanierten Hauptbahnhof am nächsten liegt dabei die Neustadt. Doch auch Dom und Altstadt sind zu Fuß leicht zu erobern. Täglich bietet die Touristeninfo einen Stadtspaziergang durch die Neustadt an. Treffpunkt dabei ist der Fritze-Bollmann-Brunnen, dessen Namensgeber als lokaler Schluckspecht bekannt war und mit einem Spottlied zum Maskottchen der Stadt wurde. Wer das Lied nicht kennt – keine Sorge. Zu Beginn der Stadtführung wird es bis zur allerletzten Zeile rezitiert.

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Im nächsten Jahr findet in Brandenburg an der Havel die Buga statt – ein Glücksfall für die Stadt, denn nun ist endlich Geld und Raum da, das tausend Jahre alte Gewand frisch aufzubügeln. An diesem Foto sieht man sehr gut, wie viel in sehr kurzer Zeit erreicht wurde.

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Wer sich von einem Restaurant nicht nur kulinarische Erlebnisse verspricht, wird sich in den Bismarck Terrassen wie ein Lottokönig fühlen. Hier ist die Anekdote zu Hause, denn hier regiert mit Günter Weber noch ein echter Wirt. Das “preußische Traditionsrestaurant” (Eigenwerbung) ist vollgestopft mit Nippes und Büchern rund um das Thema Mark Brandenburg. Und natürlich ist auch der Namensgeber, der Brandenburger Fürst Otto von Bismarck, in Wort und Bild präsent. Auch auf der Speisekarte. Die Bismarck Terrassen sind ja ein “Erlebnisrestaurant” (Eigenwerbung). Deshalb gibt es Bismarcks Lieblingsspeisen. Wir probierten Matjes mit Schlagsahne (!), Spreewaldgurke, scharfen Bratkartoffeln und Spiegelei. Herr Bismarck, Sie hatten Geschmack!

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