New York, eine Vorstadt-Shoppingmall…

New York ist nicht mehr das, was es mal war, das ist das allgemeine Fazit meiner sämtlichen Bekannten, im Alter von 30 bis 100. Natürlich ändern sich Städte, aber muss man alles in H&M wickeln und mit Starbucks Kaffee übergießen? Kaum noch ein Diner der guten alten Art, zumindest nicht in Lower Manhattan. Immer weniger Geschäfte, die man nicht anderswo auf der Welt haargenauso findet. Kaum noch Leute, die sich extravagant anziehen oder benehmen.

Selbst das Tempo der Stadt hat sich drastisch reduziert – wo man früher kaum mitkam beim durchschnittlichen Lauftempo, heißt es jetzt Schleichen. Was natürlich auch an den hunderttausenden Touristen liegt, vor allem aus dem Mittleren Westen, die am Times Square rumstehen wie in ihrer Vorstadt-Shoppingmall. Riesen Kaffee in der einen (gern so einen hässlichen Thermosbecher), das Smartphone in der anderen Hand. Und am Fuß den Supersportschuh.

Man fühlt sich auf der Fifth Avenue und in Uptown Manhattan fast wohl, so angenehm unaufgeregt ist es hier im Vergleich. Wenigstens hat man hier Grazie und Stil und nicht nur Kohle. Da nimmt man die neuerdings allgegenwärtigen Bike Paths gelassen hin. (Mich würde mal die Unfallstatistik in Manhattan interessieren. ICH jedenfalls würde hier niemals auf ein Rad steigen.)

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